Bartblume (Caryopteris clandonensis) — Pflanzenfoto

Bartblume

Warum lohnt sich die Bartblume (Caryopteris clandonensis) im Garten? Dieser kleine Spätsommerstrauch begeistert mit seinen intensiv blauen Blütenrispen, die nicht nur das Auge erfreuen, sondern auch zahlreiche Bienen anziehen. Mit ihrem geringen Pflegeaufwand und den einfachen Standortanforderungen ist die Bartblume perfekt für Hobbygärtner, die ihren Garten mit minimalem Aufwand verschönern möchten.

Bartblume
Auf einen Blick

Bartblume

Caryopteris clandonensis

Die Bartblume ist ein kleiner Spätsommerstrauch mit intensiv blauen Blütenrispen. Sie ist bienenfreundlich und benötigt einen Rückschnitt im Frühjahr.

Pflanzentyp Strauch
Wuchshöhe 80–120 cm
Pflanzabstand 60 cm
Blütezeit August – September
Standort ☀️ Sonne
Boden durchlässig
Wasserbedarf Gering
Pflegeaufwand Niedrig
Winterhärte Z6 (−23 bis −18 °C)
Trockenheitsverträglich Ja
Kostenklasse 5–15 €

Blütenfarbe

Blau

Tierfreundlichkeit & Sicherheit

Bienen ✓ freundlich Schmetterlinge ✓ freundlich Kinder ✓ Unbedenklich Hunde ✓ Unbedenklich Katzen ✓ Unbedenklich

Geeignet für

🌳 Vorgarten

Standort und Boden

Die Bartblume liebt einen sonnigen Standort, an dem sie die volle Kraft der Sonne genießen kann. Sie bevorzugt durchlässige Böden, die Staunässe vermeiden, da ihre Wurzeln empfindlich auf zu viel Nässe reagieren. Ein Praxistipp: Mische etwas Sand oder feinen Kies in die Erde, um die Durchlässigkeit zu erhöhen und optimale Wachstumsbedingungen zu schaffen.

Bartblume richtig pflegen

Gießen

Die Bartblume benötigt nur wenig Wasser. Während der Wachstumsperiode ist es wichtig, die Erde leicht feucht zu halten, jedoch sollte eine Überwässerung vermieden werden. Einmal wöchentlich gießen reicht in der Regel aus, kann aber in trockenen Perioden angepasst werden.

Düngen

Ein einmaliger, organischer Dünger im Frühling reicht für die Bartblume aus. Dies fördert das Wachstum und die Blühfreude. Achte darauf, nicht zu überdüngen, da dies zu einem üppigen Blattwachstum auf Kosten der Blüten führen kann.

Schneiden

Im Frühjahr sollte die Bartblume auf etwa ein Drittel ihrer Höhe zurückgeschnitten werden. Dies fördert nicht nur einen buschigen Wuchs, sondern sorgt auch für kräftige Blüten im Spätsommer.

Überwintern

Die Bartblume ist winterhart bis zur Zone Z6. Bei sehr kalten Temperaturen lohnt es sich, die Basis der Pflanze mit Laub oder Reisig abzudecken, um den Wurzelbereich zu schützen. In sehr strengen Wintern kann ein Vlies zusätzlichen Schutz bieten.

Pflanzen und Vermehren

Die beste Pflanzzeit für die Bartblume ist im Frühjahr, wenn die Frostgefahr vorbei ist. Halte einen Abstand von etwa 50 cm zwischen den Pflanzen ein, um genügend Platz für das Wachstum zu gewährleisten. Die Vermehrung kann durch Stecklinge im Sommer oder durch Teilung im Frühjahr erfolgen.

Gute Nachbarn im Beet

Die Bartblume harmoniert hervorragend mit Pflanzen wie [Lavendel](https://garten1x1.de/lavendel) und [Schafgarbe](https://garten1x1.de/schafgarbe), da sie ähnliche Standortansprüche haben und ein attraktives Bild im Garten ergeben. Schlechte Nachbarn sind nicht bekannt, was die Bartblume zu einer unkomplizierten Bereicherung für jedes Beet macht.

Die 3 häufigsten Fehler

  1. Zu viel Wasser

Die Bartblume reagiert empfindlich auf Staunässe. Überwässerung kann Wurzelfäule verursachen. Lösung: Nur bei Bedarf gießen und den Boden gut durchlässig halten.

  1. Falscher Rückschnitt

Ein unsachgemäßer oder fehlender Rückschnitt kann zu einer schwachen Blütenbildung führen. Lösung: Im Frühjahr auf ein Drittel der Höhe zurückschneiden, um die Blühfreude zu steigern.

  1. Kälteempfindlichkeit

In sehr kalten Regionen kann die Bartblume frostempfindlich sein. Lösung: Bei drohenden Frostnächten den Wurzelbereich mit Laub oder Vlies abdecken.

Häufige Fragen zu Bartblume

F: Wie hoch wird die Bartblume? A: Die Bartblume erreicht eine Wuchshöhe von 80 bis 120 cm, abhängig von den Standortbedingungen und der Pflege.

F: Wann blüht die Bartblume? A: Die Blütezeit der Bartblume erstreckt sich über den August und September, wenn die intensiv blauen Blütenrispen zur Schau gestellt werden.

F: Ist die Bartblume bienenfreundlich? A: Ja, die Bartblume zieht zahlreiche Bienen und Schmetterlinge an, was sie zu einer wertvollen Pflanze für die Förderung der Biodiversität im Garten macht.

F: Wie schneide ich die Bartblume richtig? A: Ein Rückschnitt im Frühjahr auf etwa ein Drittel der Höhe ist ideal, um die Pflanze zu verjüngen und die Blühfreude zu steigern.

F: Wo kann ich die Bartblume kaufen? A: Du findest die Bartblume in vielen Gartencentern oder online bei spezialisierten Pflanzenhändlern.

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