Bergsandkraut (Arenaria montana) — Pflanzenfoto

Bergsandkraut

Warum lohnt sich das Bergsandkraut (Arenaria montana) im Garten? Diese charmante Staude begeistert durch ihre dichten, niedrigen Polster und die strahlend weißen Sternblüten, die im späten Frühling und Sommer blühen. Besonders gut eignet sich das Bergsandkraut für Steingärten und Trockenmauern, wo es nicht nur optisch, sondern auch praktisch einen wertvollen Beitrag leisten kann.

Bergsandkraut
Auf einen Blick

Bergsandkraut

Arenaria montana

Das Bergsandkraut bildet dichte, niedrige Polster mit weißen Sternblüten. Es ist ideal für Steingärten und Trockenmauern.

Pflanzentyp Staude
Wuchshöhe 5–10 cm
Pflanzabstand 15 cm
Blütezeit Mai – Juli
Standort ☀️ Sonne
Boden trocken, durchlässig
Wasserbedarf Gering
Pflegeaufwand Niedrig
Winterhärte Z5 (−29 bis −23 °C)
Trockenheitsverträglich Ja
Kostenklasse unter 5 €

Blütenfarbe

Weiß

Tierfreundlichkeit & Sicherheit

Bienen ✓ freundlich Schmetterlinge – ungeeignet Kinder ✓ Unbedenklich Hunde ✓ Unbedenklich Katzen ✓ Unbedenklich

Geeignet für

steinanlage

Standort und Boden

Das Bergsandkraut benötigt einen sonnigen Standort und bevorzugt trockene, durchlässige Böden. Ideal sind Kies- oder Sandböden, die eine gute Drainage bieten. Achte darauf, dass der Boden nicht zu nährstoffreich ist, da dies das Wachstum negativ beeinflussen kann. Ein Praxistipp: Mische etwas groben Sand unter die Erde, um die Durchlässigkeit zu erhöhen und Staunässe zu vermeiden.

Bergsandkraut richtig pflegen

Gießen

Das Bergsandkraut hat einen geringen Wasserbedarf. Während der Wachstumsphase ist es wichtig, die Erde leicht feucht zu halten, jedoch Staunässe zu vermeiden. Besonders in Trockenperioden kann es sinnvoll sein, ab und zu zu gießen.

Düngen

Der Pflegeaufwand ist niedrig, und das Bergsandkraut benötigt in der Regel keinen zusätzlichen Dünger. Wenn du jedoch das Wachstum anregen möchtest, kannst du einmal im Frühjahr mit einem schwach konzentrierten, organischen Dünger versorgen.

Schneiden

Ein regelmäßiger Rückschnitt ist nicht notwendig, kann jedoch helfen, die Pflanze kompakt zu halten. Entferne verblühte Blütenstände und vertrocknete Blätter, um die Gesundheit der Staude zu fördern.

Überwintern

Das Bergsandkraut ist winterhart (Z5) und benötigt keinen speziellen Schutz im Winter. Bei extremen Frostbedingungen kann ein leichter Mulch aus Laub oder Stroh hilfreich sein, um die Wurzeln zu schützen.

Pflanzen und Vermehren

Die beste Zeit zum Pflanzen ist im Frühling oder Herbst. Setze die Pflanzen in einem Abstand von etwa 20 bis 30 cm zueinander, damit sie ausreichend Platz zum Wachsen haben. Das Bergsandkraut lässt sich leicht durch Teilung oder Stecklinge vermehren, was dir ermöglicht, weitere Pflanzen für den Garten zu gewinnen.

Gute Nachbarn im Beet

Im Steingarten harmoniert das Bergsandkraut hervorragend mit anderen trockenheitsliebenden Pflanzen wie [Thymian](https://garten1x1.de/pflanzen/thymian) oder [Sonnentau](https://garten1x1.de/pflanzen/sonnentau), da sie ähnliche Standortansprüche haben und eine schöne Kombination aus Farben und Texturen bieten. Schlechte Nachbarn gibt es keine, da das Bergsandkraut mit vielen anderen Pflanzen gut zurechtkommt.

Die 3 häufigsten Fehler

  1. Zu viel Wasser

Ursache: Der Boden ist zu nass, was zu Wurzelfäule führen kann. Lösung: Achte auf die Durchlässigkeit des Bodens und gieße nur bei Bedarf.

  1. Falscher Standort

Ursache: Schatten oder zu nährstoffreicher Boden können das Wachstum beeinträchtigen. Lösung: Wähle einen sonnigen Platz mit durchlässigem, mäßig nährstoffreichem Boden.

  1. Mangelnde Pflege

Ursache: Vernachlässigung kann dazu führen, dass die Pflanze ungepflegt aussieht. Lösung: Entferne regelmäßig abgestorbene Blätter und Blüten, um die Pflanze gesund zu halten.

Häufige Fragen zu Bergsandkraut

F: Ist Bergsandkraut winterhart? A: Ja, das Bergsandkraut ist winterhart und benötigt keinen besonderen Schutz im Winter. Es übersteht Kälte sehr gut.

F: Wie oft sollte ich Bergsandkraut gießen? A: Das Bergsandkraut benötigt nur wenig Wasser. Es reicht, die Erde leicht feucht zu halten, besonders in trockenen Perioden.

F: Kann ich Bergsandkraut in Kübel pflanzen? A: Ja, Bergsandkraut eignet sich auch für Kübel, achte jedoch darauf, dass der Topf eine gute Drainage hat und nicht zu viel Wasser staut.

F: Wann blüht das Bergsandkraut? A: Die Blütezeit erstreckt sich von Mai bis Juli, in dieser Zeit zeigt die Pflanze ihre schönen weißen Sternblüten.

F: Wie kann ich Bergsandkraut vermehren? A: Bergsandkraut lässt sich leicht durch Teilung oder Stecklinge im Frühjahr oder Herbst vermehren.

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