Strauch
Brautspiere
Spiraea arguta
Die Brautspiere ist ein frühblühender Strauch mit überhängenden weißen Blütenrispen. Sie ist pflegeleicht.

Brautspiere (Spiraea arguta) | Foto: JJ Harrison (https://www.jjharrison.com.au/) / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0
Steckbrief
Alles Wichtige auf einen Blick
Standort
Sonne, Halbschatten
Boden
Humusreich
Wasserbedarf
Mäßig Wasser
Pflegeaufwand
Pflegeleicht
Wuchshöhe
150–250 cm
Pflanzabstand
150 cm
Winterhärte
bis -29 °C (USDA Z5)
Blütemonate
Mai, Juni
Kinder & Haustiere
Unbedenklich für Kinder & Haustiere
Gut zu wissen
- Gut geeignet für: Vorgarten
- Preisklasse beim Kauf: 5–15 €
Warum lohnt sich die Brautspiere (Spiraea arguta) im Garten? Dieser frühblühende Strauch begeistert mit seinen überhängenden, weißen Blütenrispen, die im Mai und Juni in voller Pracht erstrahlen. Zudem ist die Brautspiere äußerst pflegeleicht und bringt frischen Wind in jeden Vorgarten.
Standort und Boden
Die Brautspiere bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort, an dem sie ausreichend Licht erhält, um ihre Blütenpracht zu entfalten. Der Boden sollte humos und gut durchlässig sein, damit die Wurzeln nicht im Wasser stehen. Ein Praxistipp: Achte darauf, die Pflanze nicht in zu trockene oder zu nasse Gegenden zu setzen, um das Wachstum zu fördern.
Brautspiere richtig pflegen
Gießen
Die Brautspiere hat einen mittleren Wasserbedarf. Während der Trockenzeiten solltest du regelmäßig gießen, aber Staunässe vermeiden, um Wurzelfäule vorzubeugen.
Düngen
Einmal im Frühjahr kann ein organischer Dünger aufgebracht werden, um das Wachstum und die Blütenbildung zu unterstützen. Dies reicht in der Regel aus, um die Pflanze vital zu halten.
Schneiden
Ein Formschnitt nach der Blüte fördert ein buschiges Wachstum und entfernt alte, verwelkte Blütenstände. Dies sollte bis Ende August erfolgen, um die Pflanze nicht zu schädigen.
Überwintern
Die Brautspiere ist winterhart und benötigt in der Regel keinen besonderen Schutz. Ein Mulchen des Wurzelbereichs kann jedoch helfen, die Wurzeln vor extremen Temperaturen zu schützen.
Pflanzen und Vermehren
Die beste Zeit zum Pflanzen der Brautspiere ist im Frühjahr oder Herbst. Halte einen Abstand von etwa 80 bis 100 cm zu benachbarten Pflanzen ein, damit sich der Strauch gut entfalten kann. Die Vermehrung erfolgt durch Stecklinge oder Teilung im Frühjahr.
Gute Nachbarn im Beet
Die Brautspiere harmoniert gut mit anderen Sträuchern und Stauden, die ähnliche Licht- und Bodenansprüche haben, wie Lavendel oder Schmetterlingsflieder. Diese Pflanzen ziehen zusätzlich Bestäuber an und bereichern das Beet. Es gibt keine bekannten schlechten Nachbarn für die Brautspiere.
Die 3 häufigsten Fehler
- 1Falscher Standort
Ursache: Zu wenig Licht kann das Blühen beeinträchtigen. Lösung: Wähle einen sonnigen bis halbschattigen Platz.
- Überwässerung
Ursache: Staunässe kann zu Wurzelfäule führen. Lösung: Achte darauf, dass der Boden gut durchlässig ist.
- Unregelmäßiger Schnitt
Ursache: Ein fehlender Formschnitt kann die Pflanze aus der Form bringen. Lösung: Schneide die Brautspiere einmal jährlich nach der Blüte.
Häufige Fragen zu Brautspiere
Wie schnell wächst die Brautspiere?
In der Regel wächst die Brautspiere mäßig bis schnell und erreicht ihre volle Wuchshöhe innerhalb weniger Jahre.
Ist die Brautspiere bienenfreundlich?
Ja, die Blüten der Brautspiere ziehen viele Bestäuber, darunter Bienen und Schmetterlinge, an.
Kann die Brautspiere auch in Kübeln gepflanzt werden?
Ja, sie kann in großen Kübeln gehalten werden, benötigt jedoch ausreichend Platz für ihr Wurzelwerk.
Wann ist die beste Zeit zum Schneiden?
Der beste Zeitpunkt zum Schneiden ist nach der Blüte, meist im Spätsommer.
Ist die Brautspiere giftig?
Nein, die Brautspiere ist nicht giftig und kann daher bedenkenlos im Garten gehalten werden.


