Warum lohnt sich der Götterbaum (Ailanthus altissima) im Garten? Dieser schnellwüchsige Baum begeistert mit seinen imposanten, großen Blättern und seiner Anspruchslosigkeit. Er ist besonders für große Flächen geeignet, wo er schnell Schatten spenden kann. Beachte jedoch, dass er invasiv ist und sich rasch ausbreiten kann.
Der Götterbaum ist ein schnellwüchsiger, invasiver Baum mit großen Blättern. Er wird wegen seiner Anspruchslosigkeit gepflanzt, kann aber unerwünscht wuchern.
Blütenfarbe
Tierfreundlichkeit & Sicherheit
Geeignet für
Standort und Boden
Der Götterbaum bevorzugt einen sonnigen Standort, kann jedoch auch in Halbschatten gedeihen. Der Boden sollte durchlässig sein, um Staunässe zu vermeiden. Idealerweise ist er sandig oder lehmig. Ein Praxistipp: Achte darauf, den Götterbaum nicht in der Nähe von empfindlichen Pflanzen zu setzen, da er sich stark ausbreiten kann.
Götterbaum richtig pflegen
Gießen
Der Götterbaum hat einen geringen Wasserbedarf. Während der ersten Wachstumsjahre sollte er regelmäßig gegossen werden, um ein gutes Anwachsen zu fördern. Danach kommt er auch mit wenig Wasser aus.
Düngen
Einmal im Jahr im Frühling kannst du eine organische Düngung vornehmen, um das Wachstum zu unterstützen. Zu viel Dünger ist jedoch nicht nötig, da der Götterbaum recht anspruchslos ist.
Schneiden
Ein Rückschnitt im Spätherbst oder frühen Frühling kann helfen, die Form zu erhalten. Achte darauf, dass du die Krone nicht zu stark zurückschneidest, um die natürliche Wuchsform zu bewahren.
Überwintern
Der Götterbaum ist winterhart bis Zone Z5, was bedeutet, dass er Temperaturen bis -20 °C standhält. In sehr kalten Regionen kann es sinnvoll sein, den Baum bei extremen Frostbedingungen etwas zu schützen.
Pflanzen und Vermehren
Die beste Pflanzzeit für den Götterbaum ist im Frühjahr, wenn der Boden frostfrei ist. Ein Abstand von mindestens 3-4 Metern zu anderen Pflanzen ist ratsam, um seinen invasiven Wuchs zu kontrollieren. Vermehrung erfolgt durch Samen oder Stecklinge, wobei Samen im Frühjahr ausgesät werden können.
Gute Nachbarn im Beet
Gute Nachbarn für den Götterbaum sind andere robuste Bäume und Sträucher, die ebenfalls wenig Pflege benötigen. Dazu zählen zum Beispiel [Eiche](https://garten1x1.de/eiche) oder [Linde](https://garten1x1.de/linde). Schlechte Nachbarn sind empfindliche Pflanzen, die unter dem Schatten und den Wurzeln des Götterbaums leiden könnten.
Die 3 häufigsten Fehler
- Überwässerung
Der Götterbaum benötigt nur wenig Wasser. Zu viel Nässe kann Wurzelfäule verursachen. Lösung: Gieße sparsam und achte auf gute Drainage.
- Falscher Standort
Ein schattiger Standort kann das Wachstum stark hemmen. Lösung: Setze den Götterbaum an einen sonnigen Platz, um sein volles Potenzial entfalten zu lassen.
- Unzureichender Rückschnitt
Ohne regelmäßigen Rückschnitt kann der Götterbaum unkontrolliert wachsen. Lösung: Schneide ihn im Spätherbst oder frühen Frühling, um die Form zu halten.
Häufige Fragen zu Götterbaum
F: Ist der Götterbaum giftig? A: Der Götterbaum gilt als nicht giftig für Menschen, jedoch können einige Tiere empfindlich auf die Pflanze reagieren.
F: Wie lange dauert es, bis der Götterbaum wächst? A: Der Götterbaum ist ein schnellwüchsiger Baum und kann innerhalb weniger Jahre eine Höhe von bis zu 2 Metern erreichen.
F: Kann ich den Götterbaum im Topf halten? A: Ja, der Götterbaum kann auch im Topf kultiviert werden, er benötigt jedoch ausreichend Platz für seine Wurzeln und regelmäßige Pflege.
F: Woher stammt der Götterbaum? A: Ursprünglich stammt der Götterbaum aus China und wurde in vielen Teilen der Welt eingeführt, wo er sich stark verbreitet hat.
F: Wie kann ich die Ausbreitung des Götterbaums kontrollieren? A: Ein regelmäßiger Rückschnitt und das Entfernen von Samen können helfen, die Ausbreitung einzuschränken.
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