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Zweijährig

Jakobskreuzkraut

Jacobaea vulgaris

Das Jakobskreuzkraut ist giftig für Weidetiere und invasive Art. Es wird bekämpft.

PflegeleichtTrockenheitsverträglichBienenfreundlichSchmetterlingsfreundlich
Jakobskreuzkraut

Jakobskreuzkraut (Jacobaea vulgaris) | Foto: Julie Anne Workman / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

Steckbrief

Alles Wichtige auf einen Blick

Standort

Sonne

Boden

Durchlässig

Wasserbedarf

Wenig Wasser

Pflegeaufwand

Pflegeleicht

Wuchshöhe

60–120 cm

Pflanzabstand

50 cm

Winterhärte

bis -23 °C (USDA Z6)

Blütemonate

Juni, Juli, August, September

Gut zu wissen

  • Gut geeignet für: Vorgarten
  • Preisklasse beim Kauf: 5–15 €
  • Für Kinder: Stark giftig
  • Für Hunde: Stark giftig
  • Für Katzen: Stark giftig

Warum lohnt sich Jakobskreuzkraut im Garten? Das Jakobskreuzkraut (Jacobaea vulgaris) hat zwar einen hohen Zierwert, ist jedoch auch wichtig, weil es in bestimmten Regionen als Nahrungsquelle für Insekten dient. Allerdings ist es wichtig, darauf hinzuweisen, dass diese Pflanze giftig für Weidetiere ist und als invasive Art gilt, weshalb eine Bekämpfung erforderlich sein kann.

Standort und Boden

Jakobskreuzkraut bevorzugt sonnige Standorte und benötigt durchlässigen Boden, um eine gesunde Entwicklung zu gewährleisten. Diese Pflanze ist recht robust, kommt aber am besten in nährstoffarmen, trockenen Böden zur Geltung. Ein Praxistipp: Achte darauf, dass der Boden nicht zu staunass ist, um Wurzelfäule zu vermeiden.

Jakobskreuzkraut richtig pflegen

Gießen

Das Jakobskreuzkraut hat einen geringen Wasserbedarf. Einmal pro Woche gießen reicht in der Regel aus, es sei denn, die Temperaturen sind extrem hoch. Achte darauf, dass der Boden zwischen den Gießintervallen leicht antrocknet.

Düngen

Die Düngung ist beim Jakobskreuzkraut nicht zwingend erforderlich, da es mit nährstoffarmen Böden gut zurechtkommt. Wenn du dennoch düngen möchtest, verwende einen schwachen, organischen Dünger im Frühjahr.

Schneiden

Ein Schnitt ist nicht notwendig, kann aber helfen, die Pflanze in Form zu halten und das Wachstum zu fördern. Am besten schneidest du die verblühten Blütenstände ab, um die Samenbildung zu verhindern.

Überwintern

Jakobskreuzkraut ist winterhart und benötigt keinen besonderen Schutz im Winter. In kalten Regionen (Z6) kann es jedoch hilfreich sein, die Wurzelbasis mit etwas Mulch zu bedecken.

Pflanzen und Vermehren

Die beste Pflanzzeit für Jakobskreuzkraut ist im Frühjahr oder im Herbst. Achte darauf, einen Abstand von etwa 30 bis 50 cm zwischen den Pflanzen zu lassen, damit sie genügend Platz zum Wachsen haben. Die Vermehrung erfolgt hauptsächlich durch Samen, die du im Spätsommer ernten kannst.

! Die 3 häufigsten Fehler

  1. 1Überwässerung: Jakobskreuzkraut benötigt wenig Wasser. Zu viel Nässe kann Wurzelfäule verursachen. Achte darauf, den Boden gut durchlässig zu halten.
  2. 2Unzureichende Kontrolle: Die Pflanze kann invasiv sein. Wenn du sie in deinen Garten pflanzt, kontrolliere regelmäßig ihren Wuchs und grabe sie gegebenenfalls aus.
  3. 3Falscher Standort: Ein schattiger Platz kann das Wachstum hemmen. Stelle sicher, dass die Pflanze an einem sonnigen Standort steht, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

Häufige Fragen zu Jakobskreuzkraut

Ist Jakobskreuzkraut giftig für Menschen?

Jakobskreuzkraut ist hauptsächlich für Weidetiere giftig, kann aber auch bei Menschen allergische Reaktionen hervorrufen. Daher ist Vorsicht geboten, insbesondere bei Kontakt mit der Haut.

Wie kann ich Jakobskreuzkraut bekämpfen?

Um Jakobskreuzkraut zu bekämpfen, solltest du es regelmäßig ausgraben oder die Blütenstände vor der Samenbildung entfernen. Chemische Mittel sind ebenfalls eine Option, sollten jedoch mit Bedacht eingesetzt werden.

Wann blüht Jakobskreuzkraut?

Jakobskreuzkraut blüht von Juni bis September und zeigt in dieser Zeit seine leuchtend gelben Blüten.

Ist Jakobskreuzkraut mehrjährig oder einjährig?

Jakobskreuzkraut ist zweijährig. Im ersten Jahr bildet es eine Rosette, bevor es im zweiten Jahr blüht.

Wo kann ich Jakobskreuzkraut pflanzen?

Diese Pflanze eignet sich gut für sonnige Vorgärten, sollte jedoch mit Vorsicht behandelt werden, um ihre invasive Natur zu kontrollieren.

Ratgeber

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