Staude
Japan-Anemone
Anemone hupehensis
Die Japan-Anemone blüht im Spätsommer mit zarten Blüten. Sie breitet sich langsam aus.

Japan-Anemone (Anemone hupehensis) | Foto: JJ Harrison (https://www.jjharrison.com.au/) / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0
Steckbrief
Alles Wichtige auf einen Blick
Standort
Halbschatten
Boden
Humusreich
Wasserbedarf
Mäßig Wasser
Pflegeaufwand
Mittlerer Pflegeaufwand
Wuchshöhe
60–100 cm
Pflanzabstand
40 cm
Winterhärte
bis -29 °C (USDA Z5)
Blütemonate
August, September, Oktober
Kinder & Haustiere
Unbedenklich für Kinder & Haustiere
Gut zu wissen
- Gut geeignet für: Vorgarten
- Preisklasse beim Kauf: 5–15 €
Warum lohnt sich die Japan-Anemone (Anemone hupehensis) im Garten? Diese wunderschöne Staude bringt im Spätsommer mit ihren zarten Blüten Farbe in schattige Bereiche und ist dabei äußerst pflegeleicht. Sie breitet sich langsam aus und eignet sich perfekt für den Vorgarten, um dort einen harmonischen und lebendigen Eindruck zu hinterlassen.
Standort und Boden
Die Japan-Anemone bevorzugt einen halbschattigen Standort, wo sie vor direkter Mittagssonne geschützt ist. Der Boden sollte humos und gut durchlässig sein, um Staunässe zu vermeiden. Ein guter Praxistipp: Mische etwas Kompost oder gut verrotteten Mist in die Erde, um die Nährstoffaufnahme zu unterstützen und ein gesundes Wachstum zu fördern.
Japan-Anemone richtig pflegen
Gießen
Die Japan-Anemone benötigt einen mittleren Wasserbedarf. Achte darauf, dass der Boden gleichmäßig feucht, aber nicht nass ist. Besonders während der Blütezeit im Spätsommer ist regelmäßiges Gießen wichtig.
Düngen
Dünge die Pflanzen im Frühjahr mit einem organischen Dünger, um das Wachstum zu fördern. Einmal im Jahr reicht in der Regel aus, um die Japan-Anemone gesund und blühfreudig zu halten.
Schneiden
Im Herbst, nach der Blüte, kannst du die verwelkten Blüten und das Laub zurückschneiden. So förderst du das gesunde Wachstum im nächsten Jahr.
Überwintern
Die Japan-Anemone ist winterhart (Z5) und benötigt in der Regel keinen speziellen Frostschutz. Bei sehr kalten Temperaturen kannst du jedoch eine Schicht Laub oder Mulch um die Pflanzen legen, um sie zusätzlich zu schützen.
Pflanzen und Vermehren
Die beste Pflanzzeit für die Japan-Anemone ist im Frühjahr oder im frühen Herbst. Achte darauf, einen Abstand von etwa 40 bis 60 cm zwischen den Pflanzen einzuhalten, damit sie genügend Platz zum Wachsen haben. Vermehrung erfolgt durch Teilung der Wurzeln, was ideal ist, um neue Pflanzen zu gewinnen.
Gute Nachbarn im Beet
Die Japan-Anemone harmoniert hervorragend mit anderen schattenliebenden Pflanzen wie Funkien oder Astilben. Diese Pflanzen teilen ähnliche Standortansprüche und sorgen für ein ausgewogenes Bild im Beet. Schlechte Nachbarn sind stark wuchernde Pflanzen, die um Nährstoffe und Wasser konkurrieren könnten.
Die 3 häufigsten Fehler
- 1Falscher Standort: Die Japan-Anemone benötigt halbschattige Bedingungen. Zu viel Sonne kann die Blütenbildung beeinträchtigen. Achte darauf, einen geeigneten Platz zu wählen.
- 2Zu viel oder zu wenig Wasser: Ein zu nasser oder zu trockener Boden kann die Pflanze schädigen. Überprüfe regelmäßig die Bodenfeuchtigkeit und passe dein Gießverhalten an.
- 3Nicht ausreichend Düngen: Ein Mangel an Nährstoffen kann das Wachstum hemmen. Dünge die Pflanzen im Frühjahr mit einem organischen Dünger, um kräftige Blüten zu fördern.
Häufige Fragen zu Japan-Anemone
Wann blüht die Japan-Anemone?
Die Japan-Anemone blüht von August bis Oktober und bringt in den Spätsommer hinein Farbe in den Garten.
Wie hoch wird die Japan-Anemone?
Die Wuchshöhe variiert zwischen 60 und 100 cm, abhängig von den Wachstumsbedingungen und der Sorte.
Ist die Japan-Anemone winterhart?
Ja, die Japan-Anemone ist winterhart (Z5) und benötigt in der Regel keinen speziellen Schutz im Winter.
Wie vermehrt man die Japan-Anemone?
Die Vermehrung erfolgt am besten durch Teilung der Wurzeln im Frühjahr oder frühen Herbst.
Welche Pflanzen passen gut zur Japan-Anemone?
Sie harmoniert gut mit schattenliebenden Pflanzen wie Funkien und Astilben.


