Strauch
Kalmia
Kalmia latifolia
Die Kalmia ist ein immergrüner Strauch mit auffälligen, schalenförmigen Blüten. Sie benötigt sauren Boden.

Kalmia (Kalmia latifolia) | Foto: Juliancolton / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0
Steckbrief
Alles Wichtige auf einen Blick
Standort
Halbschatten
Boden
Sauer (Moor), Humusreich
Wasserbedarf
Viel Wasser
Pflegeaufwand
Mittlerer Pflegeaufwand
Wuchshöhe
100–300 cm
Pflanzabstand
150 cm
Winterhärte
bis -29 °C (USDA Z5)
Blütemonate
Mai, Juni, Juli
Kinder & Haustiere
Unbedenklich für Kinder & Haustiere
Gut zu wissen
- Gut geeignet für: Vorgarten
- Preisklasse beim Kauf: 15–30 €
Warum lohnt sich die Kalmia latifolia im Garten? Dieser immergrüne Strauch begeistert mit seinen schalenförmigen Blüten und bringt Farbe in den halbschattigen Bereich deines Gartens. Ihre hohen Ansprüche an den Boden machen sie zur idealen Wahl für Hobbygärtner, die sich mit sauren, humosen Substraten beschäftigen. In den Monaten Mai bis Juli verzaubert sie mit einer üppigen Blüte und wird schnell zum Blickfang in jedem Vorgarten.
Standort und Boden
Die Kalmia benötigt einen halbschattigen Standort, der vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt ist. Sie bevorzugt einen sauren, humosen Boden, der gut durchlässig ist. Um optimale Wachstumsbedingungen zu schaffen, ist es ratsam, beim Pflanzen etwas Rhododendronerde oder Torf unterzumischen, um den pH-Wert des Bodens niedrig zu halten. Achte darauf, dass das Wasser gut abfließen kann, um Staunässe zu vermeiden.
Kalmia richtig pflegen
Gießen
Die Kalmia hat einen hohen Wasserbedarf, besonders während der Blütezeit. Achte darauf, dass der Boden stets feucht, aber nicht nass ist. Am besten gießt du sie morgens oder am späten Nachmittag, um Verdunstung zu vermeiden.
Düngen
Dünge die Kalmia im Frühjahr mit einem speziellen Rhododendrondünger, um das Wachstum und die Blüte zu fördern. Achte darauf, die empfohlene Dosierung nicht zu überschreiten, um Wurzelschäden zu vermeiden.
Schneiden
Ein regelmäßiger Schnitt nach der Blüte fördert die Form und die Gesundheit der Pflanze. Entferne abgestorbene oder kranke Triebe und forme die Kalmia sanft, um ein schönes Gesamtbild zu erhalten.
Überwintern
Die Kalmia ist winterhart bis Zone Z5. Bei starkem Frost solltest du die Wurzeln mit einer Schicht Mulch oder Laub schützen, um sie vor Kälte zu bewahren.
Pflanzen und Vermehren
Die beste Pflanzzeit für die Kalmia ist im Frühjahr oder Herbst. Achte darauf, einen Abstand von mindestens 60 cm zu anderen Pflanzen einzuhalten, damit sich die Kalmia gut entfalten kann. Vermehrt werden kann sie durch Stecklinge oder durch Teilung im Frühling.
Gute Nachbarn im Beet
Die Kalmia harmoniert gut mit anderen Pflanzen, die saure Böden bevorzugen, wie z.B. Rhododendron oder Heidelbeeren. Diese Pflanzen profitieren von ähnlichen Standort- und Pflegebedingungen. Vermeide es, sie mit kalkliebenden Pflanzen wie Lavendel zu kombinieren.
Die 3 häufigsten Fehler
- 1Falscher Standort
Die Kalmia benötigt Halbschatten. Zu viel direkte Sonne kann die Blüten schädigen. Wähle einen geschützten Platz.
- Unsachgemäße Bewässerung
Zu wenig Wasser führt zu Blattvergilbung. Achte darauf, die Erde gleichmäßig feucht zu halten.
- Falscher Boden
Ein alkalischer Boden kann das Wachstum hemmen. Verwende saure Erde und kontrolliere regelmäßig den pH-Wert.
Häufige Fragen zu Kalmia
Wie viel Licht benötigt die Kalmia?
Die Kalmia wächst am besten im Halbschatten. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, um die Blüten zu schützen.
Kann ich die Kalmia im Topf pflanzen?
Ja, die Kalmia kann auch im Topf kultiviert werden. Achte darauf, einen ausreichend großen Topf mit gut durchlässiger Erde zu wählen.
Wie oft sollte ich die Kalmia gießen?
Die Kalmia benötigt während der Wachstumsperiode regelmäßige Wassergaben. Die Erde sollte gleichmäßig feucht, aber nicht nass sein.
Ist die Kalmia giftig?
Ja, alle Teile der Kalmia sind giftig, daher sollte sie außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren gepflanzt werden.
Welche Schädlinge befallen die Kalmia?
Die Kalmia kann von Blattläusen und Spinnmilben befallen werden. Achte auf regelmäßige Kontrollen und behandle bei Bedarf mit biologischen Mitteln.


