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Staude

Kermesbeere

Phytolacca americana

Die Kermesbeere hat große, rote Beeren und ist giftig. Sie wird als Zierpflanze kultiviert.

PflegeleichtBienenfreundlich
Kermesbeere

Kermesbeere (Phytolacca americana) | Foto: Terragio67 / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

Steckbrief

Alles Wichtige auf einen Blick

Standort

Sonne

Boden

Humusreich

Wasserbedarf

Mäßig Wasser

Pflegeaufwand

Pflegeleicht

Wuchshöhe

150–250 cm

Pflanzabstand

100 cm

Winterhärte

bis -23 °C (USDA Z6)

Blütemonate

Juli, August, September

Gut zu wissen

  • Gut geeignet für: Vorgarten
  • Preisklasse beim Kauf: 5–15 €
  • Für Kinder: Stark giftig
  • Für Hunde: Stark giftig
  • Für Katzen: Stark giftig

Die Kermesbeere (Phytolacca americana) ist eine beeindruckende Staude, die mit ihren großen, roten Beeren ein echter Blickfang in jedem Garten ist. Trotz ihrer Schönheit ist sie giftig, was sie zu einer interessanten Wahl für Ziergärten macht. Ihre pflegeleichte Natur und die ansprechende Wuchshöhe machen sie zu einer wertvollen Bereicherung für deinen Vorgarten.

Standort und Boden

Die Kermesbeere bevorzugt einen sonnigen Standort, wo sie ausreichend Licht erhält. Ein humoser, gut durchlässiger Boden ist ideal, um ihr Wachstum zu fördern. Achte darauf, dass der Boden nicht zu trocken ist, da die Kermesbeere einen mittleren Wasserbedarf hat. Ein Praxistipp: Mische etwas Kompost in die Erde, um die Nährstoffversorgung zu verbessern.

Kermesbeere richtig pflegen

Gießen

Die Kermesbeere benötigt eine mittlere Menge Wasser. Gieße regelmäßig, besonders in trockenen Perioden, aber achte darauf, dass kein Staunässe entsteht.

Düngen

Einmal im Jahr im Frühling kannst du die Kermesbeere mit einem organischen Dünger versorgen, um ihr Wachstum zu unterstützen. Achte darauf, nicht zu überdüngen, da dies die Pflanze schädigen könnte.

Schneiden

Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich, aber du kannst die Kermesbeere nach der Blüte im Herbst zurückschneiden, um die Pflanze in Form zu halten und sie für das nächste Jahr vorzubereiten.

Überwintern

Die Kermesbeere ist winterhart bis zu -15°C (Z6). Mulche den Wurzelbereich im Winter, um die Wurzeln vor Kälte zu schützen. Bei extremen Frostbedingungen kann ein Schutzvlies sinnvoll sein.

Pflanzen und Vermehren

Die beste Pflanzzeit für die Kermesbeere ist im Frühjahr, wenn die Frostgefahr vorüber ist. Setze die Pflanzen mit einem Abstand von etwa 80 cm, damit sie sich gut entfalten können. Die Vermehrung erfolgt durch Samen oder durch Teilung der Wurzeln im Frühling.

! Die 3 häufigsten Fehler

  1. 1Falscher Standort: Die Kermesbeere benötigt Sonne. Wächst sie im Schatten, entwickelt sie sich schwach und blüht nicht. Suche einen sonnigen Platz im Garten.
  2. 2Überwässerung: Staunässe kann die Wurzeln schädigen und die Pflanze zum Absterben bringen. Achte darauf, dass der Boden gut durchlässig ist und gieße nur bei Bedarf.
  3. 3Mangelnde Nährstoffe: Ohne ausreichende Düngung kann die Kermesbeere schwach und krankheitsanfällig werden. Ein jährlicher organischer Dünger im Frühling verbessert die Gesundheit der Pflanze.

Häufige Fragen zu Kermesbeere

Ist die Kermesbeere giftig?

Ja, die Kermesbeere ist giftig, insbesondere ihre Früchte. Halte sie daher von Kindern und Haustieren fern.

Kann ich die Kermesbeere in Töpfen pflanzen?

Ja, die Kermesbeere kann auch in großen Töpfen kultiviert werden. Achte jedoch darauf, dass der Topf ausreichend Platz für die Wurzeln bietet.

Wie lange blüht die Kermesbeere?

Die Blütezeit der Kermesbeere erstreckt sich von Juli bis September, wobei die Pflanze während dieser Zeit attraktive Blüten und Früchte trägt.

Ist die Kermesbeere winterhart?

Ja, die Kermesbeere ist winterhart bis zu -15°C. Mulchen kann helfen, die Wurzeln im Winter zu schützen.

Wo kann ich Kermesbeeren kaufen?

Kermesbeeren sind in vielen Gärtnereien oder online erhältlich. Achte darauf, gesunde Pflanzen auszuwählen.

Ratgeber

Ratgeber zu Kermesbeere

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