Staude
Leimkraut
Silene vulgaris
Das Leimkraut ist eine heimische Wildstaude mit weißen, aufgeblasenen Blüten. Es wächst auf mageren Böden.

Leimkraut (Silene vulgaris) | Foto: Rhododendrites / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0
Steckbrief
Alles Wichtige auf einen Blick
Standort
Sonne
Boden
Durchlässig
Wasserbedarf
Wenig Wasser
Pflegeaufwand
Pflegeleicht
Wuchshöhe
30–60 cm
Pflanzabstand
30 cm
Winterhärte
bis -23 °C (USDA Z6)
Blütemonate
Juni, Juli, August, September
Kinder & Haustiere
Unbedenklich für Kinder & Haustiere
Gut zu wissen
- Gut geeignet für: Vorgarten
- Preisklasse beim Kauf: unter 5 €
Warum lohnt sich Leimkraut (Silene vulgaris) im Garten? Diese heimische Wildstaude bringt mit ihren weißen, aufgeblasenen Blüten nicht nur Schönheit, sondern auch eine naturnahe Atmosphäre in deinen Garten. Leimkraut ist robust, pflegeleicht und zieht durch seine Blüten auch zahlreiche Insekten an. Ideal für Hobbygärtner, die Wert auf eine naturnahe Gestaltung legen.
Standort und Boden
Leimkraut bevorzugt einen sonnigen Standort, wo es sich optimal entfalten kann. Der Boden sollte durchlässig und mager sein, damit überschüssiges Wasser gut abfließen kann. Ein Praxistipp: Wenn du das Leimkraut in einen trockenen, steinigen Bereich pflanzt, wird es sich besonders wohlfühlen und seine Blütenpracht entfalten.
Leimkraut richtig pflegen
Gießen
Leimkraut benötigt nur wenig Wasser, da es an trockene Bedingungen angepasst ist. Achte darauf, dass der Boden zwischen den Wassergaben gut antrocknen kann, um Wurzelfäule zu vermeiden.
Düngen
Ein Düngen ist nicht zwingend erforderlich. Wenn du das Leimkraut jedoch unterstützen möchtest, kannst du im Frühjahr etwas organischen Dünger geben, um das Wachstum anzuregen.
Schneiden
Um die Blühfreude zu fördern, solltest du verwelkte Blüten regelmäßig entfernen. Ein Rückschnitt nach der Blüte hilft der Pflanze, Kraft für die nächste Saison zu tanken.
Überwintern
Leimkraut ist winterhart (Z6) und benötigt keinen besonderen Schutz im Winter. Ein Mulch aus Laub oder Stroh kann jedoch helfen, den Boden zu schützen und die Pflanze vor extremen Temperaturen zu bewahren.
Pflanzen und Vermehren
Die beste Pflanzzeit für Leimkraut ist im Frühjahr oder Herbst. Halte einen Abstand von etwa 30 cm zwischen den Pflanzen ein, damit sie genügend Platz haben. Leimkraut kann durch Samenvermehrung oder Teilung der Pflanze vermehrt werden. Achte darauf, die Samen an einem sonnigen Ort auszusäen.
Gute Nachbarn im Beet
Leimkraut harmoniert gut mit anderen Wildstauden, die ähnliche Standortansprüche haben. Besonders gut eignen sich Katzenminze und Lavendel, da sie ebenfalls trockene, sonnige Standorte lieben. Schlechte Nachbarn sind nicht bekannt, was Leimkraut zu einer vielseitigen Partnerpflanze macht.
Die 3 häufigsten Fehler
- 1Zu viel Wasser: Leimkraut ist an trockene Bedingungen angepasst. Zu viel Wasser kann Wurzelfäule verursachen. Lösung: Den Boden gut durchlässig halten und nur bei Bedarf gießen.
- 2Falscher Standort: Schattenreiche Standorte können das Wachstum beeinträchtigen. Lösung: Achte darauf, dass das Leimkraut in voller Sonne gepflanzt wird.
- 3Unzureichende Pflege: Verwilderte Blüten können die Blühfreude mindern. Lösung: Regelmäßiges Entfernen von verwelkten Blüten fördert die Nachblüte.
Häufige Fragen zu Leimkraut
Ist Leimkraut giftig?
Nein, Leimkraut ist nicht giftig und kann bedenkenlos im Garten angepflanzt werden. Es bietet zudem Nahrung für viele Insekten.
Kann ich Leimkraut in Töpfen pflanzen?
Ja, Leimkraut eignet sich auch für Pflanzgefäße, solange der Topf über ausreichende Drainagelöcher verfügt.
Wie lange blüht Leimkraut?
Leimkraut blüht von Juni bis September und bringt in dieser Zeit eine angenehme Blütenpracht in deinen Garten.
Benötigt Leimkraut besondere Pflege im Winter?
Nein, Leimkraut ist winterhart und benötigt keinen speziellen Schutz. Ein leichter Mulch kann jedoch hilfreich sein.
Wie kann ich Leimkraut vermehren?
Leimkraut kann durch Samen oder durch Teilung der Pflanzen vermehrt werden. Die Aussaat sollte an einem sonnigen Standort erfolgen.


