Zwiebel / Knolle
Spinnenlilie
Hymenocallis caribaea
Die Spinnenlilie hat weiße, sternförmige Blüten mit langen Staubfäden. Sie ist nicht winterhart.

Spinnenlilie (Hymenocallis caribaea) | Foto: Tournasol7 / Wikimedia Commons / CC BY 4.0
Steckbrief
Alles Wichtige auf einen Blick
Standort
Sonne
Boden
Humusreich
Wasserbedarf
Mäßig Wasser
Pflegeaufwand
Pflegeleicht
Wuchshöhe
40–60 cm
Pflanzabstand
30 cm
Winterhärte
bis -12 °C (USDA Z8)
Blütemonate
Juli, August
Kinder & Haustiere
Unbedenklich für Kinder & Haustiere
Gut zu wissen
- Gut geeignet für: Kuebel
- Preisklasse beim Kauf: 5–15 €
Warum lohnt sich die Spinnenlilie (Hymenocallis caribaea) im Garten? Diese außergewöhnliche Pflanze überzeugt mit ihren eleganten, weißen, sternförmigen Blüten, die mit langen Staubfäden geschmückt sind. Sie bringt einen Hauch von Exotik in jeden Garten und ist zudem pflegeleicht. Perfekt für Kübel und sonnige Standorte, bietet sie eine schöne Blütenpracht in den Sommermonaten.
Standort und Boden
Die Spinnenlilie liebt sonnige Standorte, an denen sie ausreichend Licht erhält. Ein humusreicher, gut durchlässiger Boden fördert ihr Wachstum und die Blütenbildung. Achte darauf, dass der Boden nicht zu nass ist, da Staunässe die Zwiebeln schädigen kann. Ein Praxistipp: Mische etwas Sand unter die Erde, um die Durchlässigkeit zu erhöhen und ein optimales Wachstum zu unterstützen.
Spinnenlilie richtig pflegen
Gießen
Die Spinnenlilie benötigt einen mittleren Wasserbedarf. Halte die Erde gleichmäßig feucht, ohne sie zu durchnässen. Während der Blütezeit ist regelmäßiges Gießen besonders wichtig, um die Blütenpracht zu fördern.
Düngen
Dünge die Spinnenlilie während der Wachstumsperiode alle vier bis sechs Wochen mit einem flüssigen Blumendünger. Achte darauf, dass der Dünger ausgewogen ist, um ein gesundes Wachstum und schöne Blüten zu gewährleisten.
Schneiden
Ein Schneiden ist bei der Spinnenlilie nicht notwendig. Entferne jedoch verblühte Blütenstände, um die Pflanze in Form zu halten und die Energie in das Wachstum neuer Blüten zu lenken.
Überwintern
Da die Spinnenlilie nicht winterhart ist, solltest du sie vor den ersten Frosttagen ins Warme bringen. Lagere sie frostfrei und kühl, idealerweise bei Temperaturen um die 10°C. So übersteht sie den Winter problemlos.
Pflanzen und Vermehren
Die beste Pflanzzeit für die Spinnenlilie ist im Frühjahr, wenn die Frostgefahr vorüber ist. Setze die Zwiebeln in einem Abstand von etwa 20 cm in die Erde. Die Vermehrung erfolgt durch Teilung der Zwiebeln im Frühjahr, wenn die Pflanze aktiv wächst. So kannst du im Handumdrehen mehrere Pflanzen erhalten.
Gute Nachbarn im Beet
Die Spinnenlilie harmoniert gut mit anderen Pflanzen, die ähnliche Licht- und Bodenansprüche haben. Zum Beispiel passen Zinnien oder Petunien perfekt dazu. Diese Pflanzen bringen Farbe und Leben in dein Beet. Schlechte Nachbarn gibt es in diesem Fall nicht, also kannst du kreativ sein!
Die 3 häufigsten Fehler
- 1Zu viel Wasser
- Ursache: Staunässe kann die Zwiebeln schädigen. - Lösung: Achte auf eine gute Drainage und gieße nur, wenn die oberste Erdschicht trocken ist.
- Falscher Standort
- Ursache: Schatten kann die Blütenbildung hemmen. - Lösung: Stelle die Spinnenlilie an einen sonnigen Platz.
- Unzureichende Pflege im Winter
- Ursache: Frost kann die Zwiebeln schädigen. - Lösung: Bring die Pflanze rechtzeitig ins Warme und lagere sie frostfrei.
Häufige Fragen zu Spinnenlilie
Wie oft sollte ich die Spinnenlilie gießen?
Die Spinnenlilie benötigt eine gleichmäßige Feuchtigkeit. Gieße sie regelmäßig, besonders während der Blütezeit, aber vermeide Staunässe.
Kann ich die Spinnenlilie im Freien lassen?
Leider ist die Spinnenlilie nicht winterhart. Sie muss vor Frost ins Warme gebracht werden.
Wann blüht die Spinnenlilie?
Die Blütezeit der Spinnenlilie erstreckt sich über die Monate Juli und August.
Wie vermehrt man die Spinnenlilie?
Die Vermehrung erfolgt durch Teilung der Zwiebeln im Frühjahr, wenn die Pflanze aktiv wächst.
Ist die Spinnenlilie giftig?
Die Spinnenlilie ist nicht als giftig bekannt, jedoch sollte der Kontakt mit der Pflanze vermieden werden, da sie in großen Mengen zu Magenbeschwerden führen kann.


