Staude
Sterndolde
Astrantia major
Die Sterndolde hat auffällige, papierartige Blütenhüllblätter. Sie ist eine elegante Schattenstaude.

Sterndolde (Astrantia major) | Foto: Agnes Monkelbaan / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0
Steckbrief
Alles Wichtige auf einen Blick
Standort
Halbschatten
Boden
Humusreich
Wasserbedarf
Mäßig Wasser
Pflegeaufwand
Pflegeleicht
Wuchshöhe
40–60 cm
Pflanzabstand
30 cm
Winterhärte
bis -23 °C (USDA Z6)
Blütemonate
Juni, Juli, August, September
Kinder & Haustiere
Unbedenklich für Kinder & Haustiere
Gut zu wissen
- Gut geeignet für: Vorgarten
- Preisklasse beim Kauf: 5–15 €
Die Sterndolde (Astrantia major) ist eine elegante Schattenstaude, die mit ihren auffälligen, papierartigen Blütenhüllblättern jeden Garten verzaubert. Ihre Blütezeit von Juni bis September bringt Farbe und Leben in schattige Bereiche und macht sie zu einer beliebten Wahl für Hobbygärtner in DACH.
Standort und Boden
Die Sterndolde bevorzugt einen halbschattigen Standort, der ihr ausreichend Licht bietet, ohne sie der prallen Sonne auszusetzen. Ein humoser Boden, der gut durchlässig ist und genügend Nährstoffe speichert, ist ideal. Achte darauf, den Boden vor dem Pflanzen gut aufzulockern und mit Kompost anzureichern. Ein Praxistipp: Mulche den Boden um die Pflanzen herum, um die Feuchtigkeit zu halten und Unkrautwuchs zu reduzieren.
Sterndolde richtig pflegen
Gießen
Die Sterndolde hat einen mittleren Wasserbedarf. Achte darauf, dass der Boden gleichmäßig feucht, aber nicht zu nass ist. Bei längeren Trockenperioden solltest du regelmäßig gießen, besonders in den heißen Sommermonaten.
Düngen
Einmal im Jahr, im Frühjahr, ist es ratsam, die Sterndolde mit einem organischen Dünger zu versorgen. Dies unterstützt das Wachstum und die Blütenbildung. Überdüngung sollte vermieden werden, da sie die Pflanze schädigen kann.
Schneiden
Nach der Blüte im Herbst solltest du die verwelkten Blütenstände und das Laub zurückschneiden. Dies fördert die Gesundheit der Pflanze und sorgt für ein ordentliches Erscheinungsbild im Garten.
Überwintern
Die Sterndolde ist winterhart (Z6) und benötigt in der Regel keinen speziellen Winterschutz. Bei sehr kalten Temperaturen kannst du jedoch eine Schicht aus Laub oder Stroh um die Basis der Pflanze legen, um sie zusätzlich zu schützen.
Pflanzen und Vermehren
Die beste Pflanzzeit für die Sterndolde ist das Frühjahr oder der frühe Herbst. Achte darauf, einen Abstand von etwa 30 bis 40 cm zwischen den Pflanzen einzuhalten, damit sie genug Platz zum Wachsen haben. Du kannst die Sterndolde durch Teilung im Frühjahr oder Herbst vermehren, indem du die Wurzelballen vorsichtig auseinanderziehst und neue Pflanzen setzt.
Gute Nachbarn im Beet
Die Sterndolde harmoniert gut mit anderen schattenliebenden Pflanzen wie Astilbe oder Hosta, die ähnliche Licht- und Bodenansprüche haben. Diese Kombination sorgt für eine abwechslungsreiche und ansprechende Bepflanzung. Achte darauf, Pflanzen zu vermeiden, die viel Sonne benötigen, da dies das Wachstum der Sterndolde beeinträchtigen könnte.
Die 3 häufigsten Fehler
- 1Falscher Standort
Eine Sterndolde, die zu viel Sonne abbekommt, wird schwach und blüht nicht. Lösung: Pflanze sie in halbschattigen Bereichen, wo sie optimal gedeihen kann.
- Überwässerung
Zu viel Wasser kann Wurzelfäule verursachen. Lösung: Gieße nur, wenn der Boden oberflächlich trocken ist, und achte auf eine gute Drainage.
- Unzureichende Düngung
Ohne Nährstoffe kann die Sterndolde kümmerlich bleiben und weniger Blüten entwickeln. Lösung: Dünge sie einmal jährlich mit organischem Dünger im Frühjahr.
Häufige Fragen zu Sterndolde
Wie hoch wird die Sterndolde?
Die Sterndolde erreicht eine Wuchshöhe von 40 bis 60 cm und eignet sich somit hervorragend für den Vordergrund in Staudenbeeten.
Wann blüht die Sterndolde?
Die Blütezeit der Sterndolde erstreckt sich von Juni bis September, wodurch sie lange Zeit eine attraktive Farbe in den Garten bringt.
Ist die Sterndolde winterhart?
Ja, die Sterndolde ist winterhart (Z6) und benötigt in der Regel keinen speziellen Schutz im Winter.
Wie kann ich die Sterndolde vermehren?
Die Sterndolde lässt sich am besten durch Teilung der Wurzelballen im Frühjahr oder Herbst vermehren.
Was sind die besten Nachbarn für die Sterndolde?
Gute Nachbarn sind Pflanzen wie Astilbe und Hosta, die ähnliche Licht- und Bodenansprüche haben.


