Garten1x1

Staude

Teufelsabbiss

Succisa pratensis

Der Teufelsabbiss ist eine heimische Wiesenpflanze mit blauen Blütenköpfen. Er ist eine wichtige Futterpflanze für Schmetterlingsraupen.

PflegeleichtBienenfreundlichSchmetterlingsfreundlich
Teufelsabbiss

Teufelsabbiss (Succisa pratensis) | Foto: Dominicus Johannes Bergsma / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

Steckbrief

Alles Wichtige auf einen Blick

Standort

Sonne, Halbschatten

Boden

Feucht

Wasserbedarf

Mäßig Wasser

Pflegeaufwand

Pflegeleicht

Wuchshöhe

30–60 cm

Pflanzabstand

30 cm

Winterhärte

bis -29 °C (USDA Z5)

Blütemonate

Juli, August, September

Kinder & Haustiere

Unbedenklich für Kinder & Haustiere

Gut zu wissen

  • Gut geeignet für: Vorgarten
  • Preisklasse beim Kauf: 5–15 €

Der Teufelsabbiss (Succisa pratensis) ist eine heimische Wiesenpflanze, die mit ihren auffälligen blauen Blütenköpfen nicht nur das Auge erfreut, sondern auch einen wichtigen Lebensraum für Schmetterlingsraupen bietet. Diese pflegeleichte Staude ist eine hervorragende Bereicherung für jeden Garten, insbesondere für Vor- und Wildblumenbeete.

Standort und Boden

Der Teufelsabbiss bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort und gedeiht am besten in feuchten Böden. Ideal sind Wiesen- oder Feuchtgebiete, wo der Boden reich an Nährstoffen ist. Ein Praxistipp: Wenn der Boden bei Dir zu schnell austrocknet, solltest Du regelmäßig mulchen, um die Feuchtigkeit zu halten und Unkraut zu unterdrücken.

Teufelsabbiss richtig pflegen

Gießen

Der Teufelsabbiss benötigt einen mittleren Wasserbedarf. Halte den Boden gleichmäßig feucht, besonders während der Blütezeit, um ein gesundes Wachstum zu fördern.

Düngen

Ein einmaliges Düngen im Frühling mit einem organischen Dünger reicht aus. Zu viel Dünger kann das Wachstum negativ beeinflussen, da der Teufelsabbiss in nährstoffreichen Böden gedeiht.

Schneiden

Im Herbst kannst Du die verblühten Stängel zurückschneiden. Dies fördert das Wachstum im nächsten Jahr und schützt die Pflanze vor Frostschäden.

Überwintern

Die Winterhärte des Teufelsabbiss liegt bei Z5, was bedeutet, dass er in den meisten Regionen gut überwintern kann. Ein leichter Winterschutz aus Laub oder Stroh kann jedoch hilfreich sein.

Pflanzen und Vermehren

Die beste Pflanzzeit für den Teufelsabbiss ist im Frühjahr. Setze die Pflanzen mit einem Abstand von etwa 30 cm, um ihnen ausreichend Platz zum Wachsen zu geben. Die Vermehrung erfolgt durch Aussaat oder Teilung der Wurzelstöcke, was einfach und effektiv ist.

Gute Nachbarn im Beet

Im Beet harmoniert der Teufelsabbiss gut mit anderen Wiesenpflanzen wie Schafgarbe und Kreuzblütler, die ähnliche Standortansprüche haben. Schlechte Nachbarn sind Pflanzen, die zu viel Wasser benötigen oder stark wuchernd sind, da sie um die Nährstoffe konkurrieren könnten.

! Die 3 häufigsten Fehler

  1. 1Zu viel Wasser: Überwässerung kann Wurzelfäule verursachen. Achte darauf, dass der Boden feucht, aber nicht nass bleibt.
  2. 2Falscher Standort: Wenn der Teufelsabbiss zu schattig steht, kann er nicht richtig blühen. Wähle einen sonnigen bis halbschattigen Platz.
  3. 3Unzureichende Pflege: Vernachlässigung bei der Düngung kann das Wachstum beeinträchtigen. Ein leichter, organischer Dünger im Frühling hilft.

Häufige Fragen zu Teufelsabbiss

Wie hoch wird der Teufelsabbiss?

Der Teufelsabbiss erreicht eine Wuchshöhe von 30 bis 60 cm, was ihn zu einer attraktiven Staude für verschiedene Gartenbereiche macht.

Ist der Teufelsabbiss winterhart?

Ja, der Teufelsabbiss ist winterhart bis zur Zone Z5, was ihn in den meisten Regionen Deutschlands und Österreichs robust macht.

Wie oft sollte ich die Staude gießen?

Du solltest den Teufelsabbiss regelmäßig gießen, besonders während der Blütezeit. Halte den Boden gleichmäßig feucht, aber vermeide Staunässe.

Kann ich den Teufelsabbiss selbst vermehren?

Ja, der Teufelsabbiss lässt sich leicht durch Samen oder Teilung der Wurzelstöcke vermehren, was eine einfache Methode ist, um neue Pflanzen zu erhalten.

Wann ist die beste Zeit, um den Teufelsabbiss zu pflanzen?

Die beste Pflanzzeit ist im Frühjahr, wenn die Frostgefahr vorüber ist und der Boden sich erwärmt hat.