Staude
Wiesenknopf
Sanguisorba officinalis
Der Wiesenknopf ist eine heimische Wildstaude mit roten Blütenköpfen. Er ist eine wichtige Futterpflanze für Schmetterlinge.

Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis) | Foto: Robert Flogaus-Faust / Wikimedia Commons / CC BY 4.0
Steckbrief
Alles Wichtige auf einen Blick
Standort
Sonne
Boden
Feucht
Wasserbedarf
Mäßig Wasser
Pflegeaufwand
Pflegeleicht
Wuchshöhe
80–120 cm
Pflanzabstand
50 cm
Winterhärte
bis -29 °C (USDA Z5)
Blütemonate
Juli, August, September
Kinder & Haustiere
Unbedenklich für Kinder & Haustiere
Gut zu wissen
- Gut geeignet für: Vorgarten
- Preisklasse beim Kauf: 5–15 €
Warum lohnt sich der Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis) im Garten? Diese heimische Wildstaude begeistert mit ihren auffälligen roten Blütenköpfen und ist ein wichtiger Lebensraum für Schmetterlinge. Ihre unkomplizierte Pflege und Anpassungsfähigkeit machen sie zu einer hervorragenden Wahl für Hobbygärtner, die ihren Vorgarten aufwerten möchten.
Standort und Boden
Der Wiesenknopf liebt sonnige Standorte und benötigt einen feuchten Boden, um optimal zu gedeihen. Ideal ist ein gut durchlüfteter, nährstoffreicher Boden, der Staunässe vermeidet. Ein Praxistipp: Mische etwas Sand oder Kompost unter die Erde, um die Drainage zu verbessern und die Nährstoffversorgung zu fördern.
Wiesenknopf richtig pflegen
Gießen
Der Wiesenknopf hat einen mittleren Wasserbedarf. In trockenen Perioden solltest du regelmäßig gießen, um die Feuchtigkeit im Boden zu halten. Achte darauf, dass der Boden nicht austrocknet, besonders während der Blütezeit.
Düngen
Eine Düngung ist in der Regel nicht notwendig, da der Wiesenknopf sich gut an nährstoffreiche Böden anpasst. Wenn du jedoch die Blühfreudigkeit steigern möchtest, kannst du im Frühling einen organischen Dünger einarbeiten.
Schneiden
Im Spätherbst oder frühen Frühling solltest du die Pflanzen zurückschneiden. Dies fördert das Wachstum neuer Triebe und die Blühfreudigkeit im nächsten Jahr. Achte darauf, die Stängel nicht zu kurz abzuschneiden, um die Pflanzen zu schützen.
Überwintern
Der Wiesenknopf ist winterhart bis Z5 und benötigt im Regelfall keinen besonderen Schutz. Bei extremen Frostbedingungen kannst du die Pflanzen mit einer Schicht Laub oder Reisig abdecken, um sie vor Kälte zu schützen.
Pflanzen und Vermehren
Die beste Zeit für das Pflanzen des Wiesenknopfs ist im Frühjahr oder frühen Herbst. Setze die Pflanzen mit einem Abstand von etwa 40 cm, damit sie genügend Platz zum Wachsen haben. Vermehrung erfolgt durch Teilung der Stauden oder durch Samen, die du im Spätsommer ernten kannst.
Gute Nachbarn im Beet
Der Wiesenknopf harmoniert gut mit anderen Wildstauden und Pflanzen, die ähnliche Standortansprüche haben, wie Sonnenhut oder Lupine. Diese Kombination schafft ein lebendiges und abwechslungsreiches Beet. Es sind keine speziellen schlechten Nachbarn bekannt.
Die 3 häufigsten Fehler
- 1Falscher Standort: Ein schattiger Standort kann das Wachstum des Wiesenknopfs beeinträchtigen. Achte darauf, ihn in die Sonne zu pflanzen.
- 2Staunässe: Zu viel Wasser kann Wurzelfäule verursachen. Sorge für einen gut durchlässigen Boden, um Staunässe zu vermeiden.
- 3Unzureichende Pflege: Vernachlässigung bei der Pflege kann die Blühfreudigkeit mindern. Halte die Erde gleichmäßig feucht und schneide regelmäßig zurück.
Häufige Fragen zu Wiesenknopf
Ist der Wiesenknopf essbar?
Die Blätter des Wiesenknopfs sind nicht giftig, werden jedoch selten verwendet. Sie sind eher eine Futterpflanze für Insekten.
Wie hoch wird der Wiesenknopf?
Der Wiesenknopf erreicht eine Wuchshöhe von 80 bis 120 cm, was ihn ideal für die Hintergrundbepflanzung macht.
Wann blüht der Wiesenknopf?
Die Blütezeit des Wiesenknopfs erstreckt sich über Juli bis September, in dieser Zeit zeigt er seine prächtigen roten Blüten.
Braucht der Wiesenknopf viel Pflege?
Nein, der Wiesenknopf hat einen niedrigen Pflegeaufwand und ist einfach zu kultivieren, was ihn ideal für Hobbygärtner macht.
Kann ich den Wiesenknopf auch im Topf pflanzen?
Ja, der Wiesenknopf kann auch in Töpfen kultiviert werden, achte jedoch darauf, dass der Topf ausreichend groß ist und eine gute Drainage hat.


