Warum lohnt sich Bergbohnenkraut (Satureja montana) im Garten? Dieses mehrjährige, winterharte Würzkraut ist ideal für karge Standorte und bringt einen würzigeren Geschmack als das einjährige Bohnenkraut mit sich. Zudem verleiht es deinem Garten im August und September mit seinen weißen Blüten einen besonderen Charme.
Das Bergbohnenkraut ist ein mehrjähriges, winterhartes Würzkraut für karge Standorte. Es schmeckt würziger als das einjährige Bohnenkraut und blüht weiß.
Blütenfarbe
Tierfreundlichkeit & Sicherheit
Geeignet für
Standort und Boden
Bergbohnenkraut bevorzugt einen sonnigen Standort und wächst am besten auf gut durchlässigen, trockenen und kalkhaltigen Böden. Diese Bedingungen sind ideal, um das volle Aroma der Pflanze zu entfalten. Ein Praxistipp: Wenn du den Boden mit etwas Sand oder Kies anreicherst, verbessert dies die Drainage und schafft optimale Wachstumsbedingungen.
Bergbohnenkraut richtig pflegen
Gießen
Bergbohnenkraut benötigt nur wenig Wasser. Bei trockenem Wetter reicht es, die Pflanze einmal pro Woche zu gießen. Achte darauf, dass der Boden zwischen den Gießvorgängen leicht austrocknet.
Düngen
Ein Düngen ist in der Regel nicht notwendig, da Bergbohnenkraut auch auf nährstoffarmen Böden gedeiht. Wenn du dennoch düngen möchtest, verwende im Frühjahr einen organischen Dünger in geringer Menge.
Schneiden
Ein Rückschnitt nach der Blüte fördert die Verzweigung und sorgt dafür, dass die Pflanze im nächsten Jahr kompakt bleibt. Schneide die Triebe leicht zurück und entferne abgestorbene Pflanzenteile.
Überwintern
Bergbohnenkraut ist winterhart und benötigt keinen besonderen Schutz. Bei extremen Frostperioden kannst du jedoch eine Mulchschicht aus Laub oder Stroh auftragen, um den Wurzelbereich abzudecken.
Pflanzen und Vermehren
Die beste Pflanzzeit für Bergbohnenkraut ist im Frühjahr, wenn die Frostgefahr vorüber ist. Setze die Pflanzen mit einem Abstand von 20 bis 30 cm in den Boden. Die Vermehrung erfolgt durch Teilung oder durch Aussaat im Frühjahr. Achte darauf, die Samen leicht mit Erde zu bedecken.
Gute Nachbarn im Beet
Bergbohnenkraut harmoniert hervorragend mit anderen Kräutern und Pflanzen wie [Thymian](https://garten1x1.de/thymian), [Oregano](https://garten1x1.de/oregano) und [Rosmarin](https://garten1x1.de/rosmarin), da sie ähnliche Standortansprüche haben. Schlechte Nachbarn sind nicht bekannt, was es zu einer unkomplizierten Bereicherung für dein Kräuterbeet macht.
Die 3 häufigsten Fehler
- Zu viel Wasser geben
Zu häufiges Gießen führt zu Wurzelfäule. Achte darauf, dass der Boden zwischen den Gießintervallen austrocknet.
- Nährstoffüberdüngung
Bergbohnenkraut kommt mit wenig Nährstoffen klar. Reduziere die Düngung auf ein Minimum, um das Aroma nicht zu beeinträchtigen.
- Falscher Standort
Ein schattiger Standort hemmt das Wachstum und die Blüte. Stelle sicher, dass die Pflanze in voller Sonne steht.
Häufige Fragen zu Bergbohnenkraut
F: Ist Bergbohnenkraut winterhart? A: Ja, Bergbohnenkraut ist winterhart (Z6) und benötigt keinen besonderen Schutz in den kalten Monaten.
F: Wie kann ich Bergbohnenkraut ernten? A: Du kannst die Blätter jederzeit während der Wachstumsphase ernten. Achte darauf, nicht mehr als ein Drittel der Pflanze auf einmal abzuschneiden.
F: Ist Bergbohnenkraut mehrjährig? A: Ja, Bergbohnenkraut ist eine mehrjährige Pflanze und kann viele Jahre im Garten wachsen.
F: Wo kann ich Bergbohnenkraut einsetzen? A: Es eignet sich hervorragend für Steinanlagen, Kräuterbeete oder als Gewürz in der Küche.
F: Wie schmeckt Bergbohnenkraut? A: Bergbohnenkraut hat einen intensiveren, würzigeren Geschmack im Vergleich zum einjährigen Bohnenkraut und eignet sich gut für herzhafte Gerichte.
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